Zwei-(Drei-)Browser-Konzept

Um dem Ziel der Vermeidung von Datensammlung und deren Verknüpfung zu Lebensprofilen ein Stück näher zu kommen, kann man auf das Zwei- bzw. Drei-Browser-Konzept zurückgreifen. In jedem Fall ist ein persönliches Umdenken des eigenen Surfverhaltens nötig.

Das Drei-Browser-Konzept ist hier beschrieben: Das 3-Browser-Konzept not my data.

Das in der Benutzung etwas einfachere Zwei-Browser-Konzept beschränkt sich, wie der Name schon sagt, auf zwei unterschiedliche Browser die zum Einsatz kommen:

Der Tor-Browser nutzt das Tor Anonymisierungsnetzwerk um Verbindungsdaten und Benutzer-Tracking zu verschleiern. Er ist für die meisten Plattformen entsprechend vorkonfiguriert verfügbar und daher einfach einsetzbar. Ohne spezielle Einstellungen vornehmen zu müssen, bietet er einen hohen Schutz der eigenen Identität und sollte daher für möglichst alle Surf-Aktivitäten des täglichen Bedarfs eingesetzt werden.
Eine Ausnahme gibt es: Überall wo man sich einloggen muss wird der zweite Browser benutzt und NICHT der Tor-Browser. Da man seine Anonymität mit dem Einloggen sowieso aufgibt, ist das daher auch kein Problem.
Generell sollte man auch davon absehen im Tor-Browser Einstellungen zu verändern oder weitere Plugins oder Addons zu installieren, da man somit wieder von der Masse der Tor-Browser-Benutzer heraussticht und somit wieder erkennbar wird.

Firefox Browser mit installierten Privatsphäre-Addons. Er sollte als zweiter Browser für alle Dienste genutzt werden, bei denen man sich einloggen muss und daher die persönlichen Daten sowieso bekannt sind. Ein Verschwimmen in der Masse der Benutzer steht beim zweiten Browser nicht im Vordergrund, sondern eher, dass möglichst nur die Spuren entstehen die zur Benutzung der Webseite nötig sind.

Folgende Addons sollten bei einer Standardinstallation von Firefox nachgerüstet werden:

Eine ausführliche Beschreibung der Konfiguration des Firefox-Browsers gibt es hier: Browserkonfiguration.